Geschichtliches

16. Jh.


Unterdrückung erster protestantischer Regungen im Jülicher Raum bis zum Tode Johann Wilhelms 1609.

1610


Einnahme Jülichs durch evangelische Fürsten mit Hilfe der Niederländer. Gründung einer reformierten und einer lutherischen Gemeinde.

kirchengeschichte 16. Jahrhundert

1614


Ende des Jülicher Erbfolgestreits. Gegenreformation: Verbot der öffentlichen Religionsausübung für Protestanten. Gottesdienste in Privathäusern. Es gab ca. 50 Reformierte und 10 Lutherane.

1672


Religionsvergleich: Kirchenbau außerhalb der Stadt erlaubt.

1690


Erste bescheidene Kirchengebäude im Bereich des späteren Brückenkopfs.

1745


Bau der reformierten Kirche am Düsseldorfer Tor an der Stadtmauer (an der Stelle der heutigen Kirche). Dabei Unterstützung durch niederländische Reformierte.

1793


Franzosenzeit. Völlige Gleichberechtigung der Konfessionen.

1815


Preußische Regierung. Verstärkung des Anteils der Lutheraner. Bau einer lutherischen Kirche wegen der inzwischen geplanten Union aber nicht mehr durchgeführt.

1858


Union der reformierten und der lutherischen Gemeinde.

kirchengeschichte 16. Jahrhundert

1910


Neubau der Kirche für die auf über 1000 Seelen angewachsene Gemeinde.

1950


Wiederaufbau des durch Kriegseinwirkungen stark zerstörten Kirchengebäudes. Vergrößerung der Gemeinde durch die Ostflüchtlinge und seit...

1960


...durch die Mitarbeiter der Kernforschungsanlage (heute Forschungszentrum) Jülich.

1977


Durch den Bau eines neuen Gemeindezentrums (Dietrich-Bonhoeffer-Haus) vielfältige Möglichkeiten zur Aktivierung des Gemeindelebens.

kirchengeschichte 16. Jahrhundert

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Jülich

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